Datteln gesund
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Vielen ist es bekannt, dass man morgens schwer aus dem Bett kommt und den ganzen Tag über müde ist und am liebsten einen Mittagsschlaf machen würde. Damit du mehr Energie über den ganzen Tag hast, haben wir dir eine Liste an sinnvollen Tipps zusammengestellt.

Da deine Energie im Laufe des Tages immer weiter sinkt, musst du versuchen, diesem Verlauf entgegenzuwirken. Mit der passenden Morgenroutine kannst du dir über den ganzen Tag verteilt genug Energie bereitstellen. Anfangs ist es zwar ziemlich ungewohnt, doch sobald diese zu einer Angewohnheit wird, wird es Wunder wirken und keine Überwindung kosten. Du wirst dich dadurch viel energiereicher und positiver fühlen. 

Die Routine sollte dir aber natürlich Spaß machen und auch leicht fallen. Zudem ist es wichtig zu wissen, dass es ausschlaggebender ist, die Routine täglich, auch wenn nur für 2 Minuten zu machen, als wenn du sie nur einmal die Woche für 20 Minuten machst. Also versuche es kontinuierlich durchzuziehen.

Versuch mehrere Routinen auszuprobieren und die richtige für dich zu finden. Eine klassische Morgenroutine wäre zum Beispiel fünf Minuten Meditation, eine Minute Atemübung und vier Minuten Austoben, also Strecken, Schütteln und Hüpfen.

Also los geht’s mit dem ersten Tipp!

1. Schlafrhythmus

Wir empfehlen dir früh ins Bett zu gehen und viel zu schlafen. Doch das trifft nicht auf alle zu. Für den einen reichen 4 Stunden Schlaf, wobei wer anderes 9 Stunden Schlaf braucht. Versuche deinen persönlichen Schlafrhythmus zu finden. 

Um deinen passenden Rhythmus zu finden, solltest du verschiedene Rhythmen ausprobieren. Ändere nicht täglich die Schlafzeit, sondern ändere sie nach mindestens einer Woche wieder. Also schlaf zum Beispiel in der einen Woche 9 Stunden, dann in der nächsten 8, dann 7 und immer so weiter. Entscheide dann, bei welcher Schlafzeit du dich am fittesten gefühlt hast. Es kann nämlich auch gut sein, dass du dich mit weniger Schlaf, besser fühlen wirst.

2. Mehr Energie durch weniger Nahrung?

Natürlich benötigt man für Energie Nahrung. Doch heutzutage essen wir so viel, dass unser Körper dauerhaft mit der Verdauung beschäftigt ist und dann dafür die Energie wieder fehlt. Eine Nahrungspause, wie zum Beispiel Fasten, kann dein Energielevel steigern.

3. Selbstliebe

Hast du Probleme damit alle Erwartungen anderer zu erfüllen? Ja? Das ist normal, doch du solltest dich damit nicht beschäftigen. Versuch deine Energie nicht an Erwartungen anderer zu verschwenden, sondern nutze diese Energie besser für dich selber. Du kannst erst was für andere tun, wenn du mit dir selber zufrieden bist. Also lenke deine Energie auf dich.

4. Leidenschaft

Folge deinem Herzen. Wenn du das tust, was dir wirklich Spaß macht und was du mit Leidenschaft verfolgst, wird es dir viel einfacher fallen morgens aus dem Bett zu kommen. Also überlege, ob du es liebst, wie du dein momentanes Leben führst, oder gibt es doch etwas, was du anderes machen wollen würdest? Du wirst aus Eigenmotivation aufstehen und in den Tag starten wollen.

5. Spaß im Leben

Kennst du das, wenn du richtige Müde bist bei etwas, was dir unglaublich viel Spaß macht? Nein? Ist auch nicht. Wenn man das macht, was einem Spaß macht, hat man automatisch mehr Energie. Lachen und gute Laune boosten deine Energie sehr.

6. Negative Gedanken

Negative Energie, wie zum Beispiel negative Gedanken und sinnlose Verzweiflung, zieht dich sehr runter und ebenso deine Energie. Positivere Gedanken boosten deine Energie.

Versuch nicht über die schlechten Dinge und möglichen Alternativen aus deiner Vergangenheit zu grübeln. Was geschehen ist, ist geschehen und kannst du nicht mehr ändern. Versuche nach vorne zu schauen. Also lass diese Gedanken und ggf. auch diejenigen Personen aus der Vergangenheit los. Stattdessen solltest du eine positivere Lebenseinstellung entwickeln. Versuch für das dankbar zu sein, was du hast und nutze diese positiven Gedanken für mehr Energie.

7. Mini-Urlaub

Nutze die Natur. Die Natur, Pflanzen und frische Luft wirken wie ein Mini-Wellness-Urlaub auf deinen Körper. Nutze immer wieder zwischendurch die Gelegenheit, um nach draußen zu gehen und die Natur zu genießen, indem du zum Beispiel einen kleinen Spaziergang machst oder dich nur nach draußen setzt und etwas trinkst.

Das solltest du außerdem in deine Morgenroutine einbauen. Sobald du aufgestanden bist, solltest du deine Fenster ganz weit aufreißen und die frische Luft reinlassen. Zudem solltest du deinen Arbeitsplatz regelmäßig lüften.

8. Musik

Musik spendet mit die meiste Energie. Setzte einfach deine Kopfhörer auf und versuche die Musik zu fühlen. Konzentriere dich nur auf die Musik. Um noch mehr Energie aus der Musik zu ziehen, kannst du auch dazu tanzen oder auch sogar singen. Wenn du dich dazu erst überwinden müsstest, kannst du auch mit kleineren Schritte anfangen und einfach mit kleinen Bewegungen, wie zum Beispiel nicken oder mit dem Fuß wippen, anfangen.

9. Beweg dich

Um morgens schnell wach zu werden, ist die beste Methode sich einfach auszutoben.

Mache dich zuerst ganz groß und streck dich nach oben. Anschließend solltest du versuchen den Boden mit deinen Fingerspitzen zu berühren. Rotiere deine Gelenke, Armgelenke, Schultern und deine Hüfte. Anschließend hüpfst du durch den Raum und schüttelst dich aus, da Rumhüpfen Glückshormone ausschüttet. Nun bzw. auch währenddessen kannst du auch Grimassen ziehen und paar Mal tief einatmen. Achte dabei, dass du deine Fenster dabei ganz weit offen hast oder dass du das sogar draußen machst.

10. Atmen

Oft bekommt unser Körper zu wenig Energie, da wir zu flach und schnell atmen. Wenn du merkst, dass deine Energie wieder sinkt, kannst du Folgendes manchen: Sauge so viel Luft wie möglich ein, aber atme durch den Bauch. Halte die Luft so lange du kannst und atme dann langsam aus, bis du keine Luft mehr über hast. Halte dies wieder für ein paar Sekunden und wiederhole den Vorgang. Den ganzen Vorgang solltest du ca. sieben Mal durchführen. Um für frische Luft zu sorgen, solltest du diese Übung vor einem offenen Fenster machen oder auch draußen.

11. Körperhaltung

Wenn wir uns energielos und kraftlos fühlen, achten wir kaum noch auf unsere Körperhaltung und lassen uns hängen. Doch wenn du dich bewusst auf deine Körperhaltung konzentrierst, dann bekommst du automatisch mehr Energie. Durch eine aufrechtere Haltung kannst du auch viel freier und besser atmen, wodurch du viel mehr Sauerstoff bekommst.

12. Mehr Bewegung

Es ist schwer an mehr Bewegung zu denken, wenn man gerade mal aus dem Bett kommst. Doch es ist so, dass der Körper mehr Energie bereitstellst, wenn du dich mehr bewegst. Versuche direkt nach dem Aufstehen mit Bewegung in den Tag zu starten, indem du zum Beispiel am Morgen einen kleinen Spaziergang machst, schwimmen gehst oder auch Fahrrad fährst. Natürlich musst du nicht sofort paar Kilometer laufen, schwimmen oder fahren, doch jede kleine Bewegung bringt dir schon mehr Energie.

13. Meditation

Da Stress dir deine wertvolle Energie sofort entzieht, solltest du dich nicht nur bewusst bewegen, sondern auch bewusst entspannen. Meditation ist hierfür das richtig Mittel. Durch Meditation kannst du dein Stresslevel sinken und somit für mehr Ruhe in deinem Kopf sorgen. Zudem kannst du Meditation in deine Morgenroutine mit einbauen, damit du stressfrei und ruhig in den Alltag starten kannst.

14. Mach was Verrücktes

Ein guter Energiebooster ist das Durchführen von ungewohnten Situation. Versuche etwas zu machen, wobei du dich besonders überwinden musst. Zum Beispiel kannst du wildfremde Leute ansprechen, wie ein Frosch rumhüpfen oder dich auch anders in den Mittelpunkt stellen. Klingt erstmal nach dem Benötigen von unglaublichem Mut, aber dadurch wirst du dich unglaublich frisch und voller Energie fühlen.

15. Erfolgs-Kick

Ohne ein großes Ziel oder Traum würde es sich total sinnlos anfühlen morgens überhaupt aufzustehen. Deshalb solltest du gut überlegen und dir ein großes Ziel setzten. Aber nicht nur die großen Träume können einen antreiben, sondern auch die Kleinen. Versuche dir für jeden Tag ein kleines oder mehrere kleine Ziele setzten, sodass du täglich einen Energie-Erfolgs-Kick spührst.

16. Ernährung

Es ist selbstverständlich das Nahrung dem Körper Energie spendet, aber was viele nicht wissen ist, dass es auch Nahrung gibt, die Energie entzieht. Die schlimmsten Energieräuber sind Zucker in allen Varianten, Weizenmehl und alles, was daraus hergestellt wird und Alkohol, vor allem Prosecco, Champagner, Sekt und Wein. Achte bei dem Zucker drauf, dass viele Fertigprodukte viel Zucker enthalten. Und auch alles was auf -ose endet, ist eine Zuckerart. Also Dextrose, Fructose, Laktose, Glukose und noch viele mehr.

17. Kontrolle

Versuche dich hauptsächlich frisch, pflanzlich und unverarbeitet zu ernähren, da diese am energiereichsten und nährstoffreichsten sind. Und falls du dich trotz all dieser Tipps immer noch müde fühlen solltest, schadet es sicher nicht, sich mal von deinem Hausarzt kontrollieren zu lassen.

Das waren alle 17 Tipps, also versuche davon zwei bis drei Sachen rauszusuchen und diese sofort täglich umzusetzen. Du könntest sie zum Beispiel gut in deine Morgenroutine einbauen. Außerdem solltest du diese Morgenroutine für mindestens 21 Tage durchziehen. Warum 21 Tage? Weil es dauert genau 21 Tage, um aus einer ungewohnten Sache eine Angewohnheit zu machen. Du wirst dich mit dieser Morgenroutine viel energievoller und besser fühlen. Also lege morgen früh mit deiner Routine los!

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